| Die Persönlichkeit des Erwin Rommel ist
wie kaum eine andere mit den bekanntesten Erfolgen der deutschen Militärgeschichte
verbunden. Während seines Einsatzes in Nordafrika zum Synonym des
Sieges geworden, verursachte seine bloße Anwesenheit beim Feind weiche
Knie.
Rommel, Sohn eines Gymnasium-Professors, trat 1910 freiwillig ins Heer
ein und kämpfte in der ersten Kriegsphase mit dem Infanterieregiment
124 an der Westfront. Nachdem er für Tapferkeit in den Argonnen das
Eiserne Kreuz 1. Klasse erhalten hatte, wurde er als Kompaniekommandant
im Württemberger Gebirgsjägerbataillon in Rumänien, im Westen
und an der Italienfront eingesetzt. Am 25. Oktober 1917 konnte Oberleutnant
Rommel die heftig verteidigte Höhe Monte Matajur erstürmen und
über 8.000 italienische Gefangene einbringen, wofür er als einer
der wenigen jungen Infanterieoffiziere des Krieges den Pour-le-Mérite
(genannt Blauer Max) erhielt. 1919 wurde er aufgrund seiner erstklassigen
Dienstakte als Hauptmann in das kleine Offizierskorps der Reichswehr übernommen.
Nachdem er lange Zeit eine Infanteriekompanie kommandiert hatte, wurde
Major Rommel 1929 Taktiklehrer an der Infanterieschule Dresden. Nach weiterer
Verwendung als Bataillonskommandeur befehligte er nacheinander die wichtigen
Kriegsschulen in Potsdam und Wiener Neustadt.
1938 wurde Rommel schließlich zum Kommandanten des Führerhauptquartiers
ernannt, was für seine erstklassigen führerischen und militärischen
Qualitäten sprach. Während des Polenfeldzuges wurde der zum Generalmajor
beförderte Rommel mit der Aufstellung der neuen 7. Panzerdivision
beauftragt.
An der Spitze dieses später legendären Verbandes fiel der
schneidige Truppenführer und erstklassige Panzerstratege bereits während
der ersten Phase des Frankreichfeldzuges an höchster Stelle positiv
auf. Mit seinen Panzern im Mai 1940 bei Dinat über die Maas vorgedrungen,
legte er innerhalb kürzester Zeit kämpfend über 500 Kilometer
zurück, vernichtete dabei mehrere französische Divisionen und
erreichte den La-Bassée-Kanal. In der zweiten Phase des Vormarsches
überschritt die 7. PD die Somme, durchbrach die Weygandlinie und eroberte
die Kanalhäfen Dieppe und Cherbourg. Bei einem Eigenverlust von 42
Panzern konnten 97.000 alliierte Soldaten gefangengenommen werden. Die
von da an als "Gespensterdivision" (weil offenbar überall gleichzeitig
präsent) bekannte 7. Panzerdivision war die erfolgreichste Einheit
des Kriegsjahres 1940! Ihr Kommandeur erhielt als einer der ersten Divisionskommandeure
der Wehrmacht das Ritterkreuz sowie die Beförderung zum Generalleutnant.
Der schneidige Kommandeur hatte sich stets in unmittelbarer Frontnähe
aufgehalten und war am 21. Mai nur knapp einer Gefangennahme entronnen
- dieser Tatsache wurde spätestens ab 1942 im britischen Oberkommando
immer wieder schmerzlich nachgetrauert.
Im Februar 1941 wurde Rommel mit der Führung des "Sperrverbandes
Afrika" beauftragt und bereits kurz darauf mit den ersten Verbänden
nach Libyen geschickt. Dort waren die italienischen Bundesgenossen wie
üblich in militärische Bedrängnis gegenüber den Alliierten
geraten und hatten dringend um Hilfe gebeten.
Als Rommels Ankunft in Afrika bekannt wurde, sagte sein erster Gegner,
der britische General Sir Wavell:, "Ich habe gehört, er soll ein stürmischer
Kerl sein." Wie recht er damit hatte, sollte Wavell schon bald merken.
Bereits in den ersten kleineren Gefechten gegen weit überlegene
britische Truppen siegreich, schuf sich Rommel innerhalb weniger Monate
durch seine listenreiche Taktik, die völlig an die örtlichen
Gegebenheiten der Wüste angeglichen war, den Ruf eines unbesiegbaren
Panzergenerals und einfallsreichen Taktikers.
So bereits unmittelbar nach seiner Ankunft in Tunis. Um die damals
nur kleine Zahl seiner Panzer zu verschleiern, ließ er kurz nach
der Landung selbstsicher eine Militärparade durch die Straßen
von Tunis durchführen. Hierbei fuhren eine Handvoll Panzer eine Stunde
lang unbemerkt immer wieder um denselben Häuserblock - vorbei an Rommel
und Tausenden beeindruckten Einwohnern der Stadt. Unter diesen auch ein
britischer Agent, der am nächsten Tag prompt "mindestens tausend deutsche
Panzer" nach London meldete.
Bereits in Nordafrika, erhielt Rommel am 20. März 1941 für
die Erfolge in Frankreich und Libyen das 2. Eichenlaub innerhalb des Heeres
verliehen. In Folge blieb er bei El Agheila und in der Großen Syrte
siegreich, überrannte die gesamte Cyrenaika, vertrieb die Briten aus
Benghasi und kesselte im April 1941 Tobruk ein.
Im Juli wurde er zum General der Panzertruppe befördert. Bei Feind
und Freund als "Wüstenfuchs" bekannt, verblüffte er seine britischen
Gegner immer wieder durch schnelle Panzeroffensiven und ideenreiche Kriegslisten.
So waren gut getarnte, nächtliche Verlagerungen von ganzen Divisionen
Rommels Spezialität - am Morgen nach solchen Aktionen griffen seine
Panzer dann in Abschnitten an, die tags zuvor von der britischen Aufklärung
noch als feindfrei bezeichnet worden waren. Eine weitere höchst effektive
Taktik bestand darin, durch auf Lastwagen montierte Flugzeugmotoren riesige
Staubwolken zu erzeugen, die dem Gegner große Fahrzeugbewegungen
- wie z.B. angreifende Panzer - vorgaukelten. Berüchtigt waren auch
Rommels Scheinanlagen - Dutzende aus Sperrholz gebaute Stützpunkte,
Treibstofflager und Panzeransammlungen wurden in der Wüste errichtet.
Diese “hölzernen Luftburgen” wurden zu wunderbaren Fallen für
die gegnerische Aufklärung.
Beim Gegner gefürchtet waren auch Rommels berüchtigte "Teufelsgärten".
Diese Minengürtel, verstärkt mit Stacheldraht, Stolperdrähten,
Panzersperren und Laufgräben waren der schlimmste Feind der britischen
Infanterie.
Bei einer seiner zahlreichen Erkundungsfahrten mit seinem Adjutanten
geriet der General einmal unbeabsichtigt hinter die feindlichen Linien.
Als er auf ein neuseeländisches Feldlazarett stieß, stieg er
aus dem Wagen, schnappte sich den verdutzten Oberarzt und ließ sich
selbstsicher durch die Zelte führen. Anschließend fuhr er wieder
hinter die eigenen Linien zurück - ja, das war Erwin Rommel.
Als GFM Kesselring – um Rommels Sicherheit besorgt – dem Adjutanten
des Wüstenfuchses befahl, dafür zu sorgen, dass er sich vom Kampfgeschehen
fernhalte, entgegnete dieser „...wie soll ich das machen? Man kann ihn
nun mal nicht anbinden.“
Nachdem er in den vergangenen Monaten wiederholt britische Gegenoffensiven
abgewehrt hatte, bei Sollum und am Hafaya-Pass siegreich geblieben war,
zwang ihn die britische Gegenoffensive "Crusrader" im November 1941 erstmals
zum Rückzug - Rommel musste seine durch die langen Kämpfe geschwächten
Truppen weit zurücknehmen und stand im Januar 1942 wieder in jenem
Gebiet, in dem elf Monate zuvor der Afrikafeldzug begonnen hatte.
Im selben Monat versuchten die Briten, den gefährlichen Truppenführer
endgültig auszuschalten. Doch das Spezialkommando (Long Range Desert
Group) das auf ihn angesetzt war, fand nur noch sein leeres Hauptquartier
vor und wurde von der Wachmannschaft empfangen. Rommel war wenige Tage
zuvor mit seinem Stab umgezogen.
Im Gegensatz zum Oberkommando des Heeres, in dem man die Köpfe
hängen ließ und sich lieber mit den Erfolgen im Osten befasste,
gab Rommel nicht auf und organisierte voller Energie die Neuaufstellung
seiner Panzerarmee. Durch einen fähigen Stab (Oberst Bayerlein) und
die nun viel kürzere Nachschubstrecke konnte bereits am 23. Januar
nach Eindämmung der britischen Großoffensive ein umfassender
Gegenangriff in Gang gebracht werden. Hierbei überrannten Rommels
Afrikatruppen die irischen Garderegimenter und kesselten bei Antelat-Saunu
die 1. britische Panzerdivision ein.
Rommel erhielt am 20. Januar als erster Offizier des Heeres die Schwerter
zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und zehn Tage darauf bereits die Beförderung
zum Generaloberst.
Rommels Truppen überrumpelten das überraschte britische Oberkommando,
durchschnitten die Hauptkampflinie und eroberten durch pausenlose Offensiven
das gesamte verlorengegangene Gebiet zurück. Im Mai blieb das DAK
bei Gazala und kurz darauf bei Marsa Matruh siegreich - am 21. Juni 1942
wehte die deutsche Flagge über der Festung Tobruk. Erwin Rommel wurde
mit 51 Jahren zum jüngsten Generalfeldmarschall der Wehrmacht befördert,
nachdem er vier Jahre zuvor noch Oberst gewesen war.
Wenige Tage später überquerten seine Panzerspitzen, gefeiert
von deutschen Zeitungen, die ägyptische Grenze und bedrohten den Suezkanal.
Die Offensivpläne gegen Kairo waren bereits festgelegt.
In wenigen Monaten hatte der Wüstenexperte mehrere britische Generalskarrieren
zerstört sowie der 8. britischen Armee schwere materielle, personelle
und moralische Niederlagen beschert. Dem wohl populärsten deutschen
General des Krieges umgab bereits eine Art mystischer Nebel, der sich auf
seine Untergebenen als auch seine Gegner übertrug. Der Name Rommel
war unter britischen Offizieren zum Schreckbegriff geworden, dies veranlasste
den britischen Oberbefehlshaber in Nordafrika einmal sogar zu einem maßregelnden
Tagesbefehl. Premierminister Churchill sorgte seinerseits für politische
Unruhe, als er in einer Rede im Unterhaus die britischen Fehlschläge
verteidigte - "schließlich kämpfe man gegen Rommel".
Die Blitzkarriere des Feldmarschalls hatte jedoch leider auch Neider
in den eigenen Reihen zur Folge - so waren viele altgediente Generäle
und Truppenführer "eifersüchtig" bzw. mit seinen schnellen Beförderungen
nicht einverstanden. Der altgediente Generalfeldmarschall von Rundstedt
soll ihn einmal sogar als einen "nur überbewerteten Divisionskommandeur"
bezeichnet haben.
Als Erwin Rommel und sein Afrikakorps am Zenit des Erfolges standen,
wendete sich das Blatt erneut. Durch die monatelangen Kämpfe und die
erneut schwierige Nachschubsituation an den Rand ihrer Reserven gebracht,
traf eine am 23. Oktober 1942 gestartete britische Gegenoffensive bei El
Alamein die deutschen Truppen wie ein Blitz. Unter dem Kommando von General
Bernhard Montgomery griffen 160.000 Mann und mehr als 1.000 Panzer die
deutschen Stellungen an und überrollten sie nach schweren Gefechten
entlang der gesamten Frontlinie.
Die nur 50 Kilometer breite El-Alamein-Front war von Montgomery als
Schauplatz einer Defensivschlacht perfekt gewählt. In diesem schmalen
Frontabschnitt, einerseits durch das Mittelmeer und anderseits durch die
unwegsame Quatara-Senke begrenzt, würde Rommel zu keiner seiner gefürchteten
Panzer-Umfassungen ansetzen können. Zehntausende Minen würden
den unausweichlichen Frontalangriff stoppen. Und auch der Zeitpunkt der
Schlacht war, wahrscheinlich aber zufällig, gut gewählt. Denn
Rommel befand sich in den ersten kritischen Tagen nicht bei seinen Truppen,
sondern zufällig bei einer Lagebesprechung in Berlin.
Durch den ausbleibenden Nachschub, das Desinteresse des Oberkommandos
in Berlin und die vielfache Überlegenheit der Alliierten in der Luft
und am Boden wurden die deutschen Truppen schließlich nicht nur aus
Ägypten, sondern auch aus Libyen herausgetrieben. Trotz vereinzelter
Defensiverfolge erreichten die britisch-französischen Truppen im Februar
1943 die tunesische Grenze, wo Montgomery die auf 80.000 Mann zusammengeschrumpfte
Panzerarmee Afrika, später in Heeresgruppe Afrika umbenannt, zusammen
mit den in Marokko gelandeten Amerikanern entlang der Küste einkesseln
konnte.
Die Tatsache, dass dies den weit überlegenen Briten nicht bereits
während des 1.500 Kilometer langen deutschen Rückzuges entlang
der libyschen Küste gelungen war, ist die bis heute am meisten verkannte
taktische Leistung Erwin Rommels. Diesen meisterhaften Rückzug hatte
er übrigens gegen einen ausdrücklichen Befehl Hitlers durchgeführt,
welcher auf das Ausharren in Libyen bestanden hatte - auch auf die Gefahr
einer totalen Vernichtung des DAK. Diese Entscheidung bedeutete den endgültigen
Bruch zwischen Hitler und seinem einstigen Lieblingsgeneral - Rommel hatte
erkannt, dass dem Oberbefehlshaber das Schicksal der Afrikatruppe völlig
egal war.
Am 11. März 1943 erhielt Rommel für seine Verdienste in Nordafrika
als erster von insgesamt 12 Heeresoffizieren die Brillanten zum Ritterkreuz
mit Eichenlaub und Schwertern. Knapp einen Monat später wurde er jedoch
auf Hitlers Befehl aus dem Kessel ausgeflogen. Am 12. Mai 1943 kapitulierten
die letzten deutschen Verbände bei Tunis. Obwohl Rommel den Afrikafeldzug
verloren hatte, blieb er vor der Geschichte immer der unschlagbare Wüstenfuchs.
Insgesamt hatten die Achsenmächte in Afrika 7.600 Flugzeuge, 6.200
Geschütze, 2.550 Panzer, 40.000 Tote und über 250.000 Gefangene
eingebüßt. Da er in Afrika nicht immer mit den Italienern harmoniert
hatte, wurde Rommel in Folge nicht - wie zeitweise vorgesehen - zum Oberbefehlshaber
der Italienfront ernannt, sondern nach Frankreich versetzt.
1943/44 als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B mit der Sicherung des
Atlantikwalls gegen die erwartete alliierte Invasion beauftragt, zeigte
Rommel sein großes Talent als Organisator und Defensivstratege. Obwohl
Frankreich durch die schweren Kämpfe im Osten nur als nachrangiges
Nachschubziel angesehen wurde, verstand es Rommel mit primitiven und unzureichenden
Mitteln die anfangs brüchigen Küstenbefestigungen stellenweise
zu echten Bollwerken zu machen. Diese Maßnahmen griffen jedoch kaum,
da die Alliierten in großem Maße überlegen waren und sich
der Generalstab West unter GFM von Rundstedt auf keinen einheitlichen Defensivplan
einigen konnte. Als die Alliierten am 6. Juni 1944 in der Normandie landeten,
war Rommel trotz der seinerseits langen Vorbereitungsphase von dieser Landezone
völlig überrascht und nicht darauf eingestellt.
Seine Heeresgruppe trat - durch unangebrachte Befehle des OKW zusätzlich
behindert - gegen einen personell, moralisch und materiell weit überlegenen
Gegner an.
Wie in Afrika stand GFM Rommel hier erneut dem britischen Feldmarschall
Montgomery gegenüber. Zusätzlich hatte Rommel im Sommer 1944
noch weitere Sorgen...
Bereits gegen Ende des Jahres 1943 von Mitgliedern des militärischen
Widerstandes um Graf Schenk von Stauffenberg auf einen geplanten Putschversuch
angesprochen, hielt Rommel zum Zeitpunkt des Bombenanschlages auf Hitler
am 20. Juli 1944 engen Kontakt zu den Verschwörern. Im Erfolgsfall
war er als möglicher Oberbefehlshaber des Heeres vorgesehen. Wie viele
hohe Generäle der Wehrmacht war auch er zu der Ansicht gekommen, dass
der Krieg nicht mehr zu gewinnen war und Hitler dies nie einsehen würde.
Rommels Einfluss zog einige prominente Offiziere in das Einflussgebiet
des Widerstandes, so auch den hoch dekorierten SS-General und NSDAP-Gefolgsmann
der ersten Stunde "Sepp" Dietrich.
Doch wenige Tage vor dem Anschlag wurde Rommel während einer frontnahen
Inspektionsfahrt bei einem Tieffliegerangriff auf seinen Wagen schwer verwundet.
Kuriose Tatsache - der kleine französische Ort des Geschehens trug
ausgerechnet den Namen St. Foy de Mongtommery.
Nur durch die rasche und selbstlose Hilfe eines zufällig anwesenden
französischen Landarztes überlebte der Wüstenfuchs den Angriff.
Rommels Ausfall hatte auf den Verlauf der auf der Kippe stehenden Invasionsschlacht,
aber auch auf den Putschverlauf, einen oft verkannten negativen Einfluss.
Als von Stauffenbergs Bombe in der Wolfsschanze explodierte und den
Führer nur knapp verfehlte, lag Rommel in einem Militärkrankenhaus
fest. Im Zuge der blutigen Säuberungsaktion der Gestapo geriet auch
er durch erpresste Foltergeständnisse einiger Mitwisser in dringenden
Verdacht. Am 14. Oktober 1944, drei Monate nach dem missglückten Bombenanschlag,
suchten zwei Generäle Rommel in seinem Privathaus in Herrlingen auf
und teilten ihm im Auftrag Hitlers die bevorstehende Anklage wegen Hochverrates
mit. Als Alternative hatten sie eine Dosis Gift mitgebracht. Um seiner
Familie die Sippenhaft zu ersparen, entschied sich der begnadete Soldat
für den Freitod. Dem deutschen Volk wurde vorgeheuchelt, der hoch
dekorierte Feldmarschall sei den Folgen seiner Verwundung erlegen, ein
falscher Totenschein war schnell ausgestellt. Erst Jahre nach Kriegsende
erfuhr Deutschland von den wahren Geschehnissen.
1961 stellte die Bundeswehr zu Ehren des populären Heerführers
die "Erwin-Rommel-Kaserne" in Augustdorf bei Detmold in Dienst. Sogar die
Bundesmarine ehrte den Truppenführer mit der Benennung eines Lenkwaffenzerstörers.
Innerhalb des Heeres werden bei Manövern bzw. Vergleichskämpfen
besonders hervorstechende Panzerverbände auch heute noch mit dem begehrten
"Rommel-Preis" ausgezeichnet.
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