| Nachdem es Japan durch die Londoner Flottenkonferenz
untersagt war, weitere Schlachtschiffe zu bauen, kam es in Japan zu starken
Protesten und sogar so weit, dass der Chef des Admiralstabes, Admiral Kato
zurücktrat. Die dadurch entstehende Machtstärkung der "Hardliner"
in Japan hatte mehrere Konflikte in den folgenden Jahren zur Folge, sowie
die Kündigung des Flottenabkommen am 31. Dezember 1936 und den Austritt
aus dem Volkerbund 1934. Mit der Kündigung des Flottenabkommen verdeutlichte
Japan, sich nicht länger an irgendwelche Beschränkungen ihre
Marine zu halten. Um ihre Vormachtstellung im Pazifik zu sichern und auszubauen,
wurde am 31. März 1937 ein Flottenbauprogramm gestartet, nach dem
66 neue Schiffe gebaut werden sollten. Unter diesen waren auch zwei neue
"Super-Schlachtschiffe", die in der Lage sein sollten, schwerste Schläge
auszuteilen und zudem nahezu unversenkbar sein sollten. Diese Schlachtschiffe
sollten so groß sein, dass ebenbürtige Schlachtschiffbauten
aus den wirtschaftlich und industriell überlegen USA so groß
bemessen werden mussten, dass sie nicht mehr durch den Panamakanal passen
würden. In Japan ging man davon aus, dass Schiffe mit mehr als 63.000
ts Verdrängung ihn nicht mehr hätten passieren können, und
alle US-Werften die ausreichend große Schiffe bauen konnten, befanden
sich zu dieser Zeit an der Ostküste der USA. Die Schiffe hätten
folglich um Kap Horn fahren müssen um in den Pazifik zu gelangen,
was einen erheblich logistischen Aufwand erfordert hätte. So begannen
die Entwurfsarbeiten bereits 1934 und sie sollten die größten
Schlachtschiffe der Welt zum Vorschein bringen.
Die Musashi beim Auslaufen in der
Schlacht von Leyte (Brunei 1944)
Technik
Im Oktober 1934 wurden unter Führung von
Vizeadmiral Fukuda das Flottenbauprogramm gestartet und noch im selben
Monat wurde in den Marinekonstruktionsbüros mit der Planung an den
Schlachtschiffen mit der Baunummer 1 und 2 (die Baunummern bezogen sich
auf die Rangfolge im Flottenbauprogramm) begonnen. Die grundsätzlichen
militärischen Forderungen verlangten eine Hauptbewaffnung von mindestens
46 cm oder mehr, da bereits bei den 47.500 ts Schlachtschiffen der Baunummer
13 - 16 des 8/8 Plans, die nach dem Washingtoner-Abkommen nicht mehr weitergebaut
werden durften, eine Bewaffnung von 46 cm vorgesehen war und man nun nahtlos
an die Vorbereitungen anknüpfen konnte. Als mittlere Artillerie wurden
zwölf 15,5 cm Geschütze oder acht 20,3 cm Geschütze gefordert.
Eine Geschwindigkeit von mehr als 30 kn sollte möglich sein und bei
18 kn sollte man einen Fahrbereich von 8.000 sm haben. Als Schutz wurde
eine Panzerung gefordert, die eine Immunität gegen 46 cm Geschosse
auf eine Entfernung von 20.000 bis 35.000 m gewährleistete und ein
Torpedoschutz, der vor Gefechtsköpfen bis 300 kg TNT Schutz bot.
Das neue Projekt wurde als A-140 bezeichnet und
bis zu Frühjahr 1937 wurden über 23 Entwürfe gefertigt und
über 50 Modelle mussten sich verschiedenen Versuchen unterziehen.
So wurde zum Beispiel auch versucht die Geschütze ähnlich der
britischen Nelson-Klasse anzuordnen, was jedoch eine Schiffslänge
von fast 300 m und über 40 m Breite ergeben hätte und somit verworfen
wurde. Um die 30 kn Geschwindigkeit zu erreichen, hätte man eine ca.
200.000 PS starke Antriebsanlage benötigt. Dies veranlasste die Anforderung
auf eine Höchstgeschwindigkeit von 27 kn zu senken, was eine erheblich
Platzersparnis zur Folge hatte. Bereits der zweite Konstruktionsplan sah
eine gemischte Antriebsanlage aus zwei Zweitakt-Dieselmotoren vor, welche
die äußeren Wellen antrieben, sowie zweier Turbinen die die
inneren Wellen antrieben. Die ersten Resultate mit den Dieseln brachten
positive Ergebnisse, so dass man bis kurz vor Schluss an der gemischten
Anlage festhielt. Erst als sich bei den Flottenversorgen Tsurugisaki und
Takasaki mit dem Dieselantrieb erhebliche Probleme zeigten, die nicht in
absehbarer Zeit zu beben waren, entschloss man sich einen reinen Turbinenantrieb
zu verwenden. Um die beste Lösung zu finden wurde viele Faktoren mehrmals
geändert, so wurde zum Beispiel die Geschwindigkeit auf bis zu 24
kn gedrosselt und die geforderte Resistenz des öfteren geändert.
Im März 1937 wurde dann endgültig der
finale Entwurf vorgelegt, welcher eine Bewaffnung von neun 46 cm Geschützen
und zwölf 15,5 cm Geschützen vorsah. Als schwere Flakbewaffnung
dienten zwölf 12,7 cm Geschütze, die durch 24 leichte Flakgeschütze
im Kaliber 25 mm ergänzt wurden. Das Schiff sollte eine Verdrängung
von 68.200 ts haben und einen Tiefgang von 10,40 m, bei einer Länge
von 256,00 m und einer Breite von 38,90 m. Die 150.000 PS starke Antriebsanlage
sollte den mächtigen mit bis zu 410 mm Seitenpanzerung versehen Rumpf
auf bis zu 27 kn beschleunigen.
Man beschloss 1937 sowie 1939 zwei Schlachtschiff
auf Kiel zulegen, über ein fünftes Schlachtschiff sollte 1942
entschieden werden. Bevor man jedoch die Schiff auf Kiel legen konnte,
mussten noch einige Umbauten an den Werften vorgenommen werden. So musste
zum Beispiel die Sohle der Marinewerft Kure um einen Meter tiefer gelegt
werden und die Helgen in Nagasaki mussten wegen des höheren Gewichtes
verstärkt werden. In der Marinewerft Yokosuka musste ein Baudock für
das dritte Schlachtschiff gebaut werden, da es hier noch gar kein ausreichendes
Dock gab. Zudem mussten alle Werften über Kräne mit mindestens
100 t Tragkraft verfügen, sowie über Schwimmkräne mit 150
t bzw. 350 t Hubkraft. Die Kapazität an Werkstätten und Produktionsstätten
musste ebenfalls erhöht werden, und ein großes Transportschiff
für die 46 cm Geschütze gebaut werden, da diese nicht über
die Straße oder Schiene befördert werden konnten.
Unter höchster Geheimhaltung wurde die Projekten
gebaut, so dass man im Parlament von 35.000 ts Schlachtschiffen sprach,
die nur mit 40 cm Type 94 Schiffgeschützen bewaffnet waren und die
Kosten dafür wurden verschleiert. Aber nicht genug, um den Bau der
Musashi gegen Sicht zu schützen, wurde ein 2.710 m langer und 408
t schwerer, aus Sisalmatten bestehender Sichtwall um das Baudock aufgestellt.
Da man die Marinewerft Kure von einer nahegelegen Bergkuppe aus einsehen
konnte, wurde über einem Viertel der Länge des Baudocks ebenfalls
ein Sichtwall aus Sisalmatten angebracht und ein großes Hafenlagerhaus
errichtet, dass die Sicht von den in der Nähe liegenden britischen
und amerikanischen Konsulaten verdeckte. Genauso geheim war auch der Stapellauf
der Schiffe, die in den frühen Morgenstunden ohne große Parade
unter weiträumiger Absperrung zu Wasser gelassen wurden.
Die auf der Marinewerft Kure gebaute Yamato wurde
am 8. September 1940 zu Wasser gelassen und nach rund 49,5 Monaten war
das Schiff fertiggestellt. Am 16. Dezember 1941 erfolgte schließlich
die Indienststellung. Die bei Mitsubishi Nagasaki gebaut Musashi, für
die man wegen der fehlenden zwei 15,5 cm Seitentürme (statt dessen
Verstärkung der Flakbewaffnung) rund 52,25 Monate brauchte, wurde
am 1. November 1940 zu Wasser gelassen und am 5. August 1942 in Dienst
gestellt.
Das dritte Schiff der Yamato-Klasse, die Shinano
sollte bei Yokosuka gebaut werden und hatte die Baunummer 110. Sie wurde
am 8. November 1944 als Flugzeugträger zu Wasser gelassen und elf
Tag später in Dienst gestellt. Die Kii, so sollte vermutlich das vierte
Schiff (Baunummer 111) heißen, wurde auf dem selben Dock wie die
Yamato am 7. November 1940 auf Kiel gelegt. Sie wurde jedoch vorzeitig
abgebrochen und das Material für andere Schiffe verbraucht. Für
das fünfte Schiff wurde nicht einmal der Bauauftrag vergeben.
Die vielen Schleppversuche im marineeigenen Technischen
Forschungsinstitut in Tokio sollten sich bezahlt machen. So wurde zum Beispiel
der Widerstand des Bugwulstes so stark reduziert, dass ca. 13.445 PS eingespart
werden konnten. Der Bilgenkiel brachte weitere 475 PS und die formgünstig
gestalteten Wellenhosen ersparten noch einmal 1.900 PS. Besonders zu beachten
ist auch die von Kapitän zur See Fujimoto erarbeitete Kampon-Linie.
Die Kampon-Linie soll den Biegekräften, die auf den Rumpf ausgeübt
werden, entgegen wirken. So ist bei der Kampon-Linie die breiteste Stelle
im Rumpf erst nach der Schiffsmitte und man erkennt sie durch das wellenartige
Oberdeck im Vorschiff. Besonderen Wert wurde auf die Standfestigkeit des
Rumpfes gelegt. So kam es, dass nicht nur über sechs Millionen Nieten
verarbeitet wurden, sondern es wurden zusätzlich noch einzelne Teilbereiche
elektrisch verschweißt. Insgesamt wurden über 464.000 m Schweißnaht
gezogen. Höchste Priorität wurde auch der wasserdichten Unterteilung
des sechsstöckigen Rumpfes zugesagt. Die Yamato verfügte über
1.141 wasserdichte Räume, davon lagen 1.065 unter dem Panzerdeck.
Im vergleich zur Nagato-Klasse waren das 52 Räume mehr, aber nicht
nur das, den bei der Nagato-Klasse waren nur 865 Räume unterhalb des
Panzerdecks. Ein Grund dafür war, dass man bei der Yamato-Klasse das
Panzerdeck höher gelegt hatte.
Herzstück des Schiffes war jedoch der in
elf Stockwerke aufgeteilte Turm der Yamato-Klasse. Da man die Hauptbewaffnung
möglichst weit in die Mitte des Rumpfes setzten musste, blieb für
die Aufbauten nur ein Platz von rund 52 m Länge. So musste man die
Aufbauten in die Höhe ziehen. Der absolut gasdrucksichere Turm der
Yamato-Klasse wurde als Prototypausführung auf dem 1936 bis 1940 total
umgebauten Schlachtschiff Hiei erprobt. Er war ca. 28 m hoch und bestand
aus zwei Zylindern. Der innere Zylinder hatte einen Durchmesser von 150
cm und war 20 mm stark gepanzert. In ihm waren 4-Mann-Aufzüge eingebaut
und er diente zugleich als Kabelschacht. Zwischen dem innern und äußeren
Zylinder waren Karten- und Stabsräume untergebracht. Im vierten Stock
befand sich die vorne verglaste, schwer gepanzerte Navigationsbrücke
mit einer Panzerung von bis zu 500 mm. Drei Decks, sprich 7,50 m, höher
lag die vollverglaste Gefechtsbrücke, auf dieser saß der gepanzerte
Leitstand für die Nebenbewaffnung und die offenen Flakleitstände.
Danach kam der mit 150 mm starker Panzerung geschützte Artillerieleitstand
und die ausladenden E-Messdrehhauben, welche die Spitze des Turmes bildeten.
Weil direkt unter dem Turm schon die ersten Kessel
standen, musste der Schornstein, der direkt hinter dem Turm kam, um 14°
nach hinten geneigt werden, um die Brücke und die Leitstände
rauchfrei zu halten.
Panzerung
Die Panzerung der Yamato-Klasse war außergewöhnlich
und die stärkste die ein Schlachtschiff jemals besaß. Die Forderung
der Militärs lautete, dass 46 cm Geschosse auf 20.000 m Entfernung
den Kampfwertfaktoren nichts anhaben durften. Genauso streng wurde mit
dem Schutz gegen Bomben vorgegangen. So wurde gefordert, dass die Schiffe
gegen 1.000 kg Bomben aus einer Abwurfhöhe von 3.400 m immun seinen
mussten. Um dies zu gewährleisten wurde ein extremer Panzerschutz
geschaffen.
Die Panzerung der Schlachtschiffe war nach dem
"Raft-Body"-Prinzip (Floßkörperpanzerung) aufgebaut. Das Floß
stellte ein Panzerkasten dar, dessen Seiten die um 20° nach außen
geneigte Seitenpanzerung von 410 mm war. Der Seitenpanzer war 5,20 m hoch
und ca. 2,30 m davon waren unter Wasser und er erstreckte sich über
eine Länge von 140,50 m. Nach unten verjüngte er sich auf nur
noch 14° Neigung und auf bis zu 75 mm Stärke. Die Schrägstellung
um 20° ließ die 410 mm Panzerung die Schutzwirkung einer 584
mm Panzerung haben. Den Bug und das Heck bildete die um bis zu 40°
nach außen abgeschrägte Panzerung der Panzerquerschotts, die
bis zu 340 mm stark war. An diese schlossen weiter innen liegend die Barbetten
der schweren Türme an. Die beiden Barbetten der beiden Endtürme
hatten jeweils eine Frontpanzerung von 560 mm und eine Rückenpanzerung
von 380 mm. Das Barbette des zweiten Turmes hatte nur eine Frontpanzerung
von 440 mm. Die Decke des Floßes bildete das 200 mm Starke Panzerdeck,
das auf einem 25 mm starken Deck auflag. Beide Seiten des Panzerdecks waren
in Längsrichtung auf 5 m Breite um 4° nach unten geneigt und 230
mm stark gepanzert. Das Panzerdeck wurde nur von den Barbetten der Haupt-
und Nebenbewaffnung unterbrochen. Die Barbetten der Nebenartillerie waren
mit 50 mm verhältnismäßig schwach gepanzert. Um die Munitionskammern
der schweren Artillerie vor Unterwassertreffern besser zu schützen,
wurden die Panzerquerschotts einfach bis unter die Barbetten verlängert,
wo sie nur 50 bis 80 mm stark waren.
Eine weitere nicht übliche Lösung verwendete
man auch beim Schutz der Rauchgasführung (Schornstein), denn dieser
wurde nicht wie üblich durch ein Gräting im Panzerdeck geschützt.
Stattdessen verwendete man eine 340 mm starke homogene Panzerplatte, in
die man so viele Löcher mit 180 mm Durchmesser bohrte, dass nur noch
45 % ihrer Oberfläche vorhanden war. Zusätzlich wurde der Schornstein
durch eine 50 mm Panzerung geschützt, die Bomben vor dem Panzerdeck
zu Detonation bringen sollten. Ein so genanntes "Krepierdeck" war nicht
vorgesehen, so dass der gesamte horizontale Schutz vom Panzerdeck übernommen
wurde. Damit das Oberdeck beim Feuern mit den Hauptgeschützen keinen
Schaden nahm, da hier ja ein gewaltiger Gasdruck wirke, wurde aus Gründen
der Sicherheit das Deck vor den Endtürmen mit einer 35 bis 50 mm starken
Panzerung versehen. Diese sollte zugleich Bomben bis 250 kg standhalten.
Zusätzlich wurde am Panzerdeck und an den Innenseiten der schweren
Panzerschotts im Abstand von 85 mm ein 9 mm starkes Splitterfangblech eingebaut.
Dieses wurde wahrscheinlich aus dem Grund heraus für notwendig gehalten,
weil man die Schiffe größten Teils genietet hatte. Des weiteren
betrug die Panzerung der Ruderanlagen 200 mm bis 250 mm.
Die Verlängerung der Panzerquerschotts unter
die Barbetten hatte noch einen Vorteil, den zusammen mit dem bis zu 4,20
m breiten Expansionsraum bot es einen Schutz gegen bis zu 400 kg schwere
TNT-Gefechtsköpfe von Torpedos oder Minen. Weiteren Schutz boten die
2,60 m dicken Seitenwülste die keine Füllung enthielten, um die
entstehenden Gase aufzunehmen. Hierbei übernahm die Seitenpanzerung
die Funktion eines Torpedoschott. Weiter innen liegend, auf der Länge
des gesamten Seitenpanzers befanden sich drei unterschiedlich geneigte
Längsschott, die für die Aufnahme von liquiden Stoffen ausgelegt
waren und zudem Splitter und Bolzen aufhalten sollten.
Kein Punkt auf dem gesamten Schiff war jedoch
so stark gepanzert wie die 46 cm Drillingstürme der Yamato-Klasse.
Sie verfügten mit 650 mm Frontpanzerung und einer Seitenpanzerung
von 440 mm über die größten Panzerstärken auf dem
gesamten Schiff. Insgesamt entfielen von den ca. 43.000 ts Stahl, die verarbeitet
wurden, rund 22.896 ts nur für die Panzerung.
Antriebanlage
Bereits mit dem zweiten Entwurf A-140 A einigte
man sich auf eine gemischte Antriebsanlage, welche eine Kombination aus
Zweitakt-Dieselmotoren und herkömmlichem Turbinenantrieb vorsah. Erst
mit dem finalen Entwurf wurde auf die Dieselmotoren wieder verzichtet,
da sich erst kurze Zeit zuvor erhebliche Probleme mit ihnen gezeigt hatten,
die man nicht in absehbarer Zeit beheben konnte. Man senkte die zu Beginn
geforderte Mindestgeschwindigkeit von 30 kn auf nur noch 27 kn (zeitweise
bis auf 24 kn), was der Schiffsgröße zu gute kam. So benötigte
man anstatt der 200.000 PS nur noch 150.000 PS aus den Dampfturbinen.
Um diese Leistung zu erreichen, standen zwölf
Kampon-Kessel zur Verfügung, jeweils vier Kessel nebeneinander in
drei Reihen. Die ölbefeuerten Kessel waren engrohrig konstruiert und
arbeiteten mit einem Betriebsdruck von 25 atü bei 326° C Betriebstemperatur
und erzeugten bis zu 5.225 kg Dampf je Stunde. Die Schiffe hatten einen
Treibstoffvorrat von rund 6.200 t an Bord, mit dem man bei 27 kn Höchstgeschwindigkeit
immer noch über 7.000 sm weit kam. Jeweils drei Kessel trieben die dahinter liegenden
Turbinensätze an, die inneren zwei Turbinensätze waren leicht
nach vorne versetzt. Jeder Turbinensatz verfügte über eine Hoch-
und Niederdruckturbine, sowie eine Marschturbine, wobei je Turbinensatz
eine Vorwärtsleistung von 37.500 PS und rückwärts 15.000
PS zur Verfügung standen. Insgesamt erbrachte die Anlage somit eine
Leistung von 150.000 PS, diese konnte aber um bis zu 10 % kurzfristig auf
165.000 PS überlastet werden. Die vier Turbinensätze trieben
vier parallel zueinander verlaufende Wellen an, die auf dreiflügelige
Schrauben mit einem Durchmesser von sechs Metern wirkten.
Für die Stromerzeugung standen vier Turbogeneratoren
zu Verfügung, die von vier Dieselgeneratoren unterstützt wurden.
Jeder Generator hatte eine Leistung von 600 kW, was eine Gesamtleistung
von 4.800 kW bei 225 V ergab.
Gewichtsverteilung (je nach Quelle können
sich die Werte etwas unterscheiden):
| Schiffskörper |
20.212 ts (29,02 %) |
| Panzerung |
22.896 ts (32,88 %) |
| Maschinen |
6.408 ts (9,20 %) |
| Bewaffnung |
11.661 ts (16,74 %) |
| Ausrüstung |
2.268 ts (3,26 %) |
| Brennstoff |
6.201 ts (8,90 %) |
| Konstruktionsverdrängung |
69.646 ts (100,00 %) |
Schnitt durch die Hauptspantenlinie
der Yamato.
Bewaffnung
Die Japaner gingen davon aus, dass sich die USA
und Großbritannien, die als zukünftiger Hauptgegner betrachtet
wurden, gemäß des Washingtoner Flottenabkommens an eine maximale
Kalibergröße von 40,6 cm halten würden. Da man aber mit
der Yamato-Klasse ein jedem Gegner überlegenes Schiff bauen wollte,
entschied man sich für das 46 cm Geschütz. Für Japan war
dieses Kaliber nichts neues, da man schon im 8/8-Plan von 1910 die Schlachtschiffe
der Nr. 13 -16 mit diesen ausstatten wollte. Diese Schiffe durften jedoch
nach dem Washingtoner Abkommen nicht mehr gebaut werden. Mit den Entwicklungsarbeiten
an den 46 cm Geschützen hatte man aber bereits begonnen, so dass man
bei der Yamato-Klasse auf diese Ergebnisse zurück greifen konnte.
Der Entwurf sah die Verwendung von neun 46,0
cm Geschützen L/46 Type 94 in drei Drillingstürmen vor. Zwei
davon waren auf dem Vorschiff eingebaut, der dritte Achtern. Die Hauptbewaffnung
waren in jeder Hinsicht ein Superlativ. Mit ihr konnte man pro Rohr in
einer Minute ungefähr eine 1.460 kg schwere Granate mit einer Mündungsgeschwindigkeit
von 785 m/s auf eine Entfernung von maximal 41.400 m verschießen.
Bei einer Entfernung von 20.000 m konnte die Granate immer noch einen 566
mm starken vertikalen Panzer durchschlagen, bei 30.000 m immerhin noch
417 mm starke Panzerungen. Die maximale Rohrerhöhung betrug nicht
weniger als 45° und auch das Gewicht des Turms war gewaltig. So wog
der Turm mit der Bereitschaftsmunition 2.774 t, das war mehr als die neuesten
japanischen Zerstörer der Akizuki-Klasse wogen. Nur noch die Super
Yamato-Klasse hätte diese Werte übertroffen.
Als Nebenbewaffnung waren zuerst 20,3 cm Geschütze
in Zwillingstürmen vorgesehen gewesen, da man jedoch viele Kreuzer
mit diesem Kaliber ausrüstete, wurden deren 15,5 cm Drillingstürme
frei. Vorgesehen waren zwölf 15,5 cm L/60 Geschütze in vier Drillingstürmen,
wovon jeweils zwei hinter der Hauptartillerietürmen eingeplant waren
und zwei weitere auf der Seite, in Höhe des Schornstein. Das 15,5
cm L/60 Geschütz hatte einen Höhenrichtbereich von -10° bis
+55° und dabei eine Höchstschussweite von 27.340 m. Es konnte
zwölf 55,17 kg schwere Granaten pro Minute mit einer Mündungsgeschwindigkeit
von 925 m/s verschießen. Anders als auf der Yamato wo alle vier Türme
eingebaut wurden, wurden auf der Musashi nur die beiden Türme hinter
der Hauptartillerie eingebaut. Im Frühjahr 1943 wurden die Seitentürme
jedoch auch bei der Yamato ausgebaut.
Als schwere Flakbewaffnung dienten zwölf
127 mm L/40 Type 89 Geschütze in sechs Zwillingslafetten, welche einen
Höhenrichtbereich von -8° bis +90° hatten und damit die 23,05
kg schweren Granaten bis zu 9.440 m hoch (bei 90°) verschießen
konnten. Die Mündungsgeschwindigkeit lag bei ungefähr 880 bis
910 m/s und es konnten vierzehn Granaten pro Minute maximal 14.700 m weit
verschossen werden. Da die Bedrohung durch Flugzeuge immer größer
wurde, musste auch die Flakbewaffnung verstärkt werden. So wurden
im Februar 1944 weitere sechs Zwillingslafetten auf der Yamato eingebaut.
Dies wollte man auf der Musashi ebenfalls machen, jedoch kam es nicht mehr
dazu.
Neben der schweren Flak gab es noch vierundzwanzig
der 25 mm L/60 Type 96 Geschütze in Drillingslafetten, welche auf
dem französischen 25 mm Hotchkiss Geschütz aufbauten. Sie hatten
eine Kadenz von 220 Schuss pro Rohr und je Minute und verschossen 250 g
schwere Geschosse auf eine Kampfentfernung von bis zu 7.500 m mit einer
Mündungsgeschwindigkeit von 900 m/s. Der Höhenrichtbereich erstreckte
sich von -10° bis +90° und bei +85° Rohrerhöhung konnten
die Geschosse 5.500 m hoch verfeuert werden. Die vierundzwanzig Geschütze
reichten jedoch nicht aus, um der immer größer werdenden Bedrohung
aus der Luft entgegen zu wirken. So wurde ein Großteil der zusätzlichen
25 mm L/60 Geschütze in Drillingslafetten auf dem durch den "Ausbau"
frei geworden Platz der 15,5 cm Seitentürme installiert. Insgesamt
stieg die Zahl der 25 mm Maschinenkanonen auf der Musashi auf 129 Geschütze,
auf der Yamato waren es sogar bis zu 150 Geschütze.
Im Sommer 1944 wurden zum zusätzlichen Schutz
gegen Tiefflieger zwölf Type 5 Startgeräte für 120 mm Raketen
eingebaut. Beim Type 5 Startgerät handelte es sich um ein 28-rohriges
Abschussgerät, das 120 mm Raketen auf eine effektive Kampfentfernung
von 1.000 bis 1.500 m verschoss. Die maximale Reichweite der 22,5 kg schweren
ungelenkten Raketen betrug ca. 4.500 m und das Startgerät war auf
eine modifizierte 25 mm Drillingslafette installiert, die um 360° drehbar
war. Die Funktionsweise war ähnlich dem des 1940 von Großbritannien
entwickelten U.P.-Geräts.
Um die Geschosse dieses Waffenpotentials ins
Ziel zu bringen, stand eine große Anzahl an Entfernungsmessgeräten
und Radaranlagen zu Verfügung. Zur Koordinierung der schweren Artillerie
war ein 15 m Entfernungsmessgerät auf dem Vormarsleitstand installiert.
Des weiteren verfügte jeder der 46,0 cm Drillingstürme über
ein eigenes 15 m Gerät. Auf dem hinteren Kommandostand war ein 10
m Entfernungsmessgerät sowohl für die schwere als auch die Nebenartillerie
vorhanden. Jeder der 15,5 cm Drillingstürme verfügte über
ein 8 m Entfernungsmessgerät. Die Koordination der Flakbewaffnung
übernahmen vier 4,50 m Geräte die in einem Viereck um den Schornstein
positioniert waren. Es gab noch ein weiteres 1,50 m Gerät auf der
Vorderseite des Turmmastes, das jedoch nur zur Navigation verwendet wurde.
Im Jahre 1943 wurde dann ein Type 21 Luft- und
Seeraumüberwachungsradar eingebaut. Es konnte Flugzeugverbände
auf ca. 65 sm ausmachen und einzelne Flugzeuge in ca. 38 sm Entfernung.
1944 kam dann ein Type 22 Seeraumüberwachungsradar hinzu, welches
Schlachtschiffe und Flugzeugträger auf bis zu 19 sm ausmachen konnte.
Zerstörer ließen sich damit bis auf 9 sm orten, dabei betrug
der Unterschied der gemessen Position zur tatsächlichen Position bis
zu 700 m und bis 5° Abweichung. Ebenfall 1944 eingebaut wurden zwei
Type 13 Luftraumüberwachungsradargeräte, welche Flugzeugverbände
auf ca. 54 sm ausmachen konnten. Einzelne Flugzeuge konnte man damit bis
auf ca.26 sm ausmachen, dabei entstanden aber Messungenauigkeiten von -/+
3.000 m und bis zu -/+ 10°.
Wegen des extremen Gasdrucks, der beim Abfeuern
der 46,0 cm Geschütze entstand, musste man für die Bordflugzeuge
einen gasdrucksicheren Ort finden. Dieser Ort wurde am Heck des Schiffes
geschaffen, wo man auf Höhe des Panzerdecks einen 44 m langen, 5,75
m hohen und 13,50 m breiten Hangar baute. Dieser Hangar war zum Schutz
gegen Brände in mehrere Teile abtrennbar und mündete am Heck
auf einem 11 m langen und 6,50 m breiten Aufzug. Über 1 m breite Schienen,
auf denen Karren verliefen, wurden die Flugzeuge aus dem Hangar auf den
Aufzug gefahren, der sie dann nach oben brachte. Mit Hilfe eines 6 t Kranes
wurden die Flugzeuge nun auf die zu beiden Seiten installierten 19,50 m
langen und um 360° drehbaren Druckluftkatapulte gehoben. Der Kran wurde
auch zum Einbringen der Flugzeuge, sowie der Beiboote benötigt. Für
die am Oberdeck abgestellten Flugzeuge gab es ebenfalls Gleise, die durch
Drehscheiben und Querspuren miteinander verbunden waren. Diese waren jedoch
beim Feuern mit der Hauptartillerie dem Gasdruck ausgesetzt und mussten
vorher entfernt werden. Der Hangar hatte ein Fassungsvermögen von
fünf Flugzeugen, so dass mit den zwei am Oberdeck abgestellten Flugzeugen
insgesamt sieben Stück mitgeführt werden konnten. Normalerweise
bestand jedoch die Zuladung aus maximal je zwei Flugzeugen des Typs Aichi
E13A und Mitsubishi F1M.
Die Yamato während der Ausrüstung
im September 1941. Dieses Bild zeigt den großen 46 cm
Geschützturm am Heck. Dahinter
ist der Drillingsturm mit der 15,5 cm Nebenartillerie zu erkennen.
Geschichte der Yamato
Die Yamato wurde am 4. Novermber 1937 in der Marinewerft
Kure auf Kiel gelegt und lief am 8. September 1940 vom Stapel. Als sie
am 16. Dezember 1941 in Dienst gestellt wurde, befand sich Japan bereits
im Kriegs mit den USA.
Vom 3. bis zum 6. Juni 1942 nahm die Yamato an
den Kämpfen um Midway teil, wo sie jedoch ihre Schlagkraft nicht zeigen
konnte. Nachdem sie bei den Salomonen ebenfalls nicht zu Einsatz kam, kehrte
sie zu einer Überholung nach Kure zurück. Im Juni 1943 wurde
sie nach Truk verlegt. wo sie am 25. Dezember 1943 einen Torpedotreffer
durch das amerikanische U-Boot Skate erhielt, bei dem ca. 3.000 t Wasser
einliefen. Darauf hin kam sie zur Reparatur wieder nach Kure, wo zugleich
die 15,5 cm Seitentürme ausgebaut wurden. Weiterhin wurde die Flakbewaffnung
verstärkt und das Type 21 Radar eingebaut. Am 24. Oktober 1944 nahm
die Yamato zusammen mit ihrem Schwesterschiff, der Musashi, an der Schlacht
um Leyte teil. Während der Kämpfe erhielt die Yamato drei Bombentreffer,
die jedoch nur geringen Schaden verursachten. Am darauffolgenden Tag setzte
sie zum ersten mal bei der Schlacht von Samar ihre 46,0 cm Hauptbewaffnung
ein. Sie versenkte den amerikanischen 7.920 t Begleitträger Gambier
Bay und einen Zerstörer, dabei verschoss sie 104 Schuss der schweren
Artillerie. Am 11. November 1944 lief sie in erneut in Kure ein, wo ihre
Schäden behoben wurden und die Flakbewaffnung weiter gesteigert wurde.
Als am 1. April 1945 die Schlacht um Okinawa begann, versuchte die kaiserliche
Marine mit letzten Kräften eine Invasion zu verhindern. Der Plan "Ten"
wurde vom Generalstab genehmigt, welcher vorsah, dass die Flotte bei einer
Invasion Okinawas eingreifen sollte. Die Flotte litt aber unter starkem
Treibstoffmangel, zudem waren nicht mehr viele Schiffe einsatzbereit. So
kam es, dass ein Kampfverband aus dem Schlachtschiff Yamato mit nur 2.500
t Treibstoff, dem leichten Kreuzer Yahagi und acht Zerstörern nach
Okinawa auslief. Seine Aufgabe war es, die amerikanische Flotte anzugreifen
oder im schlimmsten Fall auf den Strand aufzulaufen und als Küstenbatterie
tätig zu werden, denn für eine Rückkehr waren die Treibstoffvorräte
zu gering. Auf dem Weg dorthin wurde der Verband am 7. April 1945 von
386 Trägerflugzeugen angegriffen. Nach über zwei Stunden Gefecht
brachten 13 Torpedotreffer und acht Bombentreffer die Yamato zum sinken.
Sie sank 340 m tief und riss dabei 2.498 Besatzungsmitglieder in den Tod.
Geschichte der Musashi
Die Musashi, das zweite Schlachtschiff der Yamato-Klasse,
wurde am 29. März 1938 auf der Bauwerft bei Mitsubishi Nagasaki auf
Kiel gelegt. Ihr Stapellauf war am 1. November 1940 und die Indienststellung
erfolgte am 5 August 1942. Am 22. Januar 1943 wurde sie nach Truk verlegt
und im Mai des gleichen Jahres zusammen mit ihrem Schwesterschiff Yamato
nach Kure beordert, wo sie ins Dock kam. Einen Torpedotreffer vom amerikanischen
U-Boot Tunny erhielt die Musashi am 23. März 1944 vor Palau. Dieser
Treffer verursachte jedoch nur wenig Schaden, so dass die vorläufigen
Reparaturen gleich in Palau durchgeführt werden konnten. Nach einer
kurzen Aufenthaltszeit im Sulu Archipel und dem Heimathafen nahm die Musashi
am den Kämpfen um Leyte teil. Am 24. Oktober 1944 wurde ihr Kampfverband,
in dem auch die Yamato war, von mehren amerikanischen Trägerflugzeugen
angegriffen. Nach 18 Torpedotreffern und 20 Bombentreffern sank die Musashi
ohne ein einziges Mal im Kampf die schweren 46,0 cm Geschütze eingesetzt
zu haben. Bei den Kämpfen fanden 1.023 Besatzungsmitglieder der Musashi
den Tod.
Geschichte der Shinano
Die Kiellegung des Schlachtschiffes Shinano erfolgte
in der Marinewerft Yokosuka am 4. Mai 1940. Sie sollte das dritte Schlachtschiff
der Yamato-Klasse werden, aber schon bald zeigte sich, dass Flugzeugträger
im neuen Krieg wichtiger und effizienter waren als Schlachtschiffe. So
wurde im Dezember 1941 der Baustopp für die zu bereits 40 % fertiggestellte
Shinano verhängt. Nach der Katastrophe von Midway musste Japan schnell
handeln, um den Verlust an Trägern wieder auszugleichen. Im September
1942 wurden die Pläne für den Umbau zu einem Flugzeugträger
vorgelegt und genehmigt und bereits kurze Zeit später konnte mit dem
Bau fortgefahren werden. Am 8. November 1944 wurde die Shinano zu Wasser
gelassen. Am 19. November 1944 wurde sie dann offiziell in Dienst gestellt
und nach Kure geschickt, wo sie fertig ausgerüstet werden sollte.
Doch am 29. November wurde sie ca. 160 sm südöstlich vom Kap
Muroto vom US-U-Boot Archerfish mit sechs Torpedos angegriffen, von den
vier trafen und die Shinano zum sinken brachten.
Geschichte der Kii
Am 7.11.1940 wurde das vierte Schiff der Yamato-Klasse
mit der Baunummer 111 in der Marinewerft Kure auf Kiel gelegt. Es sollte
den Namen Kii erhalten und genau wie ihre Schwesterschiffe zu den mächtigsten
Schlachtschiff der Welt zählen. So weit kam es aber nicht, da schon
im Dezember 1941 der Baustopp ausgerufen wurde, und schon kurze Zeit später
wurde der Bauauftrag vollständig annulliert. Das bis dahin erst zu
30 % fertige Schiff, wurde abgebrochen und das Material zum größten
Teil für die Schiffe I-400 bis I-404 verwendet.
Die Yamato unter Beschuss. Eine
Bombe ist gerade auf dem Vorschiff eingeschlagen,
hat jedoch keinen großen
Schaden angerichtet (24. Oktober 1944).
| Schiffsname: |
Yamato |
Musashi |
| Typ: |
Schlachtschiff |
Schlachtschiff |
| Hersteller: |
Marinewerft Kure |
Mitsubishi Nagasaki |
| Stapellauf: |
8.9.1940 |
1.11.1940 |
| Indienststellung: |
16.12.1941 |
5.8.1942 |
| Länge: |
263,00 m |
263,00 m |
| Länge auf Wasserhöhe: |
256,00 m |
256,00 |
| Breite: |
38,90 m |
38,90 m |
| Tiefgang: |
10,40 m konstruktiv,
10,80 m maximal (bei ca.68.000 ts) |
10,40 m konstruktiv,
10,80 m maximal (bei ca.68.000 ts) |
| Wasserverdrängung: |
35.000 ts offiziell,
59.163 ts leer,
65.000 ts konstruktiv, (1945)
68.009 ts voll, (1945)
71.658 ts maximal (1945) |
35.000 ts offiziell,
59.163 ts leer,
65.000 ts konstruktiv, (1944)
68.595 ts voll, (1944)
71.658 ts maximal (1944) |
| Kesselanlage: |
12 Kampon-Kessel |
12 Kampon-Kessel |
| Leistung: |
150.000 PS/ 110.294 kW konstruktiv,
165.000 PS/ 121.323 kW maximal |
150.000 PS/ 110.294 kW normal,
165.000 PS/ 121.323 kW maximal |
| Antriebsanlage: |
4 Satz Getriebeturbinen (Typ Rô-Bureau)
von Marinewerft Kure |
4 Satz Getriebeturbinen (Typ Rô-Bureau)
von Mitsubishi Nagasaki |
| Turbinensatz: |
Hochdruckturbine
Niederdruckturbine
Marschturbine |
| Vortriebsanlage: |
vier Wellen mit vier dreiflügeligen
Schrauben |
vier Wellen mit vier dreiflügeligen
Schrauben |
| Durchmesser der Schrauben: |
6,00 m |
6,00 m |
| Geschwindigkeit: |
28,05 kn |
27,46 kn |
| Treibstoffreserven: |
6.201 t |
6.200 t |
| Fahrbereich: |
17.500 sm bei 16 kn,
7.200 sm bei 27 kn |
17.500 sm bei 16 kn,
7.200 sm bei 27 kn |
| Panzerung: |
|
Rumpf
Gürtelpanzer:
Zitadelle:
Außenhaut:
Panzerdeck:
Oberdeck: |
410 mm
75 - 340 mm
20 mm
200 - 230 mm
35 - 50 mm |
410 mm
75 - 340 mm
20 mm
200 - 230 mm
35 - 50 mm |
46,0 cm Turm
Front:
Decke:
Seite:
Rücken:
15,5 cm Turm
Front:
Decke:
Seite:
Rücken:
Vorderer Kommandoturm:
Decke:
Seite:
Verbindungsschacht:
Vorderer Kommandoturm:
Decke:
Seite:
Verbindungsschacht: |
650 mm
270 mm
440 mm
190 mm
50 mm
50 mm
50 mm
50 mm
200 mm
500 mm
300 mm
200 mm
500 mm
300 mm |
650 mm
270 mm
440 mm
190 mm
50 mm
50 mm
50 mm
50 mm
200 mm
500 mm
300 mm
200 mm
500 mm
300 mm |
| Primärbewaffnung: |
9 Geschütze 46,0 cm SK L/45
Type 94 in drei Drillingstürmen (540 Schuss) |
9 46,0 cm SK L/45 Type 94 Geschütze
in drei Drillingstürmen (540 Schuss) |
| Sekundärbewaffnung: |
12 Geschütze 15,5 cm L/60 in
vier Drillingstürmen (1.800 Schuss)
ab 1943:
6 Geschütze 15,5 cm L/60 in zwei Drillingstürmen
(900 Schuss) |
6 Geschütze 15,5 cm L/60 in
zwei Drillingstürmen (900 Schuss) |
| Flugabwehrkanonen: |
12 Geschütze 127 mm L/40 Type
89 in sechs Zwillingslafetten (3.600 Schuss)
24 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in acht
Drillingslafetten
Februar 1944:
+ 12 Geschütze 127 mm L/60 Type 89 in sechs
Zwillingslafetten
+ 12 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in drei
Drillingslafetten
April 1945:
+ 114 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in
38 Drillingslafetten
+ 12 Startgeräte Type 5 für je 28 Flugabwehrraketen
120 mm |
12 Geschütze 127 mm L40 Type
89 in sechs Zwillingslafetten (3.600 Schuss)
24 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in acht
Drillingslafetten
April 1944:
+ 30 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in zehn
Drillingslafetten
Juni 1944:
+ 75 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in 25
Drillingslafetten
+ 12 Startgeräte Type 5 für je 28 Flugabwehrraketen
120 mm |
| Torpedorohre: |
keine |
keine |
| Flugzeuge: |
sieben Aichi E13A und Mitsubishi
F1M |
sieben Aichi E13A und Mitsubishi
F1M |
| Besatzung: |
2.200 (ursprünglich) |
2.767 (maximal) |
| Beiboote: |
2 Motorpinassen
1 Motorboot
1 Verkehrsboot
4 Motorlaunches
1 Motorarbeitsboot
4 Kutter
1 Dingi |
2 Motorpinassen
1 Motorboot
1 Verkehrsboot
4 Motorlaunches
1 Motorarbeitsboot
4 Kutter
1 Dingi |
| Anker: |
2 Bug/ 2 Heck |
2 Bug/ 2 Heck |
| Schiffe der Klasse: |
2 |
2 |
| Baukosten: |
? |
? |
Die große Rauchwolke zeigt
die Explosion der Yamato am 7. April 1945. In der Nähe befinden
sich drei japanische Zerstörer.
Pictures by Naval Historical Center,
Text by Wotan |