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AP - Armor Piercing |
Hartes Geschoss mit einem Kern aus Stahl oder einer
Wolframlegierung, meistens mit einem Mantel aus Kupfer, Blei oder
Messing um das Rohr der Waffe zu schonen. Spitz zulaufend um die
Energie auf einem kleinen Punkt zu konzentrieren. Gegen Personen
weniger geeignet, da sich das Projektil im Körper nicht deformiert
und meist nur "saubere" aber wenig effektive Durchschüsse
produziert. |
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FMJ - Full Metal Jacket |
Ein Blei-Kern wird von einem Mantel aus Kupfer, Messing oder
weichem Stahl eingeschlossen. Das Projektil deformiert sich fast
nicht aber tendiert vor allem beim neueren 5,56 mm NATO und ihrem
russischen 5,45 mm Pendant zum schlingern im Ziel, was furchtbare
Wunden verursachen kann. Durch den Mantel gut geeignet gegen
Gegner mit Körperschutz. |
JSP - Jacketed Soft Point
"Dum Dum" |
Ende des 18. Jahrhunderts wurde im indischen Armee-Arsenal Dum Dum
bei Calcutta eine Variante des FMJ-Geschosses entwickelt, bei der
die Nase des Projektils nicht vom Mantel umschlossen wird. Man
erreichte damit eine stärkere Expansion im Körper. Meist zerfällt
das Projektil im Ziel auch noch in mehrere Teile und macht damit
eine effektive Wundversorgung fast unmöglich. Der verbleibende
Mantel schützt das Rohr der Waffe vor dem weichen Blei. Diese Art
von Geschoß wird international geächtet und darf nicht für
militärische Zwecke eingesetzt werden. Die USA behält sich vor es
gegen Kriminelle und Terroristen einzusetzen um die gewaltige
Mannstop-Wirkung auszunutzen. |
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JHP - Jacketed Hollow Point |
Kurz nach der Entwicklung der JSP-Kugel wurde im Woolwich Arsenal
in Großbritannien das Design leicht modifiziert indem man einen
Hohlraum in die Nase brachte. Man erreichte dadurch eine
schnellere Deformation. Gegen Körperschutz ist diese Variante
allerdings eher ungeeignet. Ebenfalls geächtet, jedoch wegen der
geringen Gefahr eines Körperdurchschusses gut zur Geiselbefreiung
geeignet. |